Technisch und auch optisch überzeugt das neue Nokia Lumia 800, ein Verkaufsschlager wird das Gerät allerdings nicht. Das sagt ein hochrangiger Manager von Telefónica (O2):
“If Nokia wants to sell in volume, they need to bring out devices which are cost-competitive.”
Er rät Nokia, dass sie günstigere Preise bieten müssen um ihre Absatzzahlen zu seigern. Eine Strategie könnte sein mit günstigen Einsteigermodellen in den so genannten Emerging Markets erfolgreich zu sein und somit teurere Smartphones quersubventionieren. Drastische Worte richtet er letztendlich allerdings nicht nur an Nokia, allgemein reicht es nicht, lediglich die Displayauflösung oder die Megapixel der Kamera zu erhöhen um sich von der Konkurrenz abzuheben und einen Preis von 400 Euro zu rechtfertigen.
“All device manufacturers seem to think that a €400-plus device is the norm. Well, it isn’t. Customers and operators won’t pay that cost for a device which doesn’t differentiate sufficiently.”
Meine persönliche Meinung ist; der Mann hat sicherlich ein eigennütziges Interesse an günstigen Smartphones, schließlich will er selbige ja an den Endkunden bringen. Ob Nokia Smartphones diesbezüglich zu teuer sind vermag ich nicht zu beurteilen, mit der Aussage, dass die Hersteller sich allerdings kaum von ihren eigenen Modellen und den Modellen der Konkurrenz abheben hat er recht.
Telecoms, danke THans

